15.10.2008
Blickpunkt: Rund 3.100 Euro Spenden für das Deutsch-Polnische Jugendorchester

Ulrike Gäbel mit Posaune
Ulrike Gäbel mit der neuen Posaune.  Foto: T. Herrschelmann

Mit dem Geld konnte eine lange benötigte Posaune angeschafft werden.

Durch den Verkauf von Eintrittskarten und zahlreiche Spenden sind in den vergangenen Wochen rund 3.100 Euro zusammengekommen. Bereits im Mai hatten Bundespolizei, Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg, IHK, und das Deutsch-Polnische Jugendorchester Politik, Wirtschaft und die Frankfurter Bürger zum Konzert eingeladen. Das Bundespolizeiorchester Berlin und das Jugendorchester spielten gemeinsam in der Frankfurter Konzerthalle. Während des Konzertes wurden eifrig Spenden für die Anschaffung eines dringend benötigten Instrumentes gesammelt. Gleichzeitig hatte die IHK die ansässige Wirtschaft gebeten, das Orchester zu unterstützen. An der Aktion beteiligten sich die ArcelorMittal GmbH aus Eisenhüttenstadt sowie die Becker + Armbrust GmbH, die First Solar Manufacturing GmbH und die Systemhaus Scheuschner GmbH, alle aus Frankfurt (Oder).

Durch die großzügige Unterstützung der Unternehmen und die vielen Einzelspender haben die jungen Musiker nun ein nagelneues Instrument für ihre Konzerte bekommen. Im Beisein der Sponsoren wurde gestern dem Orchester die Altposaune in der Frankfurter Musikschule übergeben. "Wir freuen uns, dass die heimische Wirtschaft uns angesichts leerer öffentlicher Kassen so tatkräftig unterstützt", freute sich Ulf Kröger, Leiter der Musikschule Frankfurt, an der das Orchester seine Heimat hat.

Schon seit 13 Jahren unterstützen Bundespolizei und IHK das Deutsch-Polnische Jugendorchester. "Unser Engagement wollen wir in den nächsten Jahren fortführen", bekräftigten Peter-Michael Kessow, Vizepräsident der Bundspolizeidirektion Berlin, und IHK-Hauptgeschäftsführer Gundolf Schülke. Beide dankten den Spendern auf das Herzlichste. Burghard von Westerholt, Plant Manager von First Solar, fasste die Sicht der anwesenden Sponsoren zusammen: "Für uns ist es ein großes Anliegen, junge Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenzubringen." Das Deutsch-Polnische Jugendorchester ist eine wunderbare Möglichkeit für die Jugendlichen aus den beiden Ländern, einander näher kennen zu lernen. "Mit unserem Engagement tragen wir zur Verständigung und zum Zusammenwachsen der verschiedenen Kulturen bei", so von Westerholt.

Im kommenden Jahr werden das Bundespolizeiorchester Berlin und das Deutsch-Polnische Jugendorchester wieder gemeinsam in der Frankfurter Konzerthalle musizieren. Die Proben für die Veranstaltung, die am 13. Mai 2009 um 19.30 stattfindet, haben bereits begonnen. Dann wird auch das Instrument, das von der Musikschülerin Ulrike Gäbel vorgestellt wurde, zu sehen und zu hören sein.

alt Thomas Herrschelmann

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