Unternehmer und Wirtschaftsmanager aus Brandenburg besuchen Beijing, Shenyang und Harbin.
„Wir wollen Kontakte zu Unternehmen in China anbahnen und auch eine Kooperationsvereinbarung mit der Provinz Heilongjiang unterzeichnen“, sagt Sabine Anders, Leiterin des Bereiches International bei der IHK Ostbrandenburg. Sie fliegt gemeinsam mit Unternehmern und Managern von Logistiknetzwerken sowie Vertretern aus den Bereichen Geoforschung, Getreideverarbeitung und Agrartechnik am 11. Juni nach China. Auch das Brandenburger Wirtschaftsministerium, die Zukunftsagentur und mehrere wissenschaftliche Institute des Landes sind in der Delegation vertreten. Bis zum 21. Juni sollen in drei chinesischen Ballungszentren neue Wirtschaftskontakt geknüpft werden.In Shenyang wird die Delegation an der Eröffnung der Deutsch-Chinesischen Promenade teilnehmen. Dort findet außerdem ein Treffen mit der Provinzregierung von Liaoning statt. Dabei wird auch die Wirtschaftsregion Berlin-Brandenburg vorgestellt. Sabine Anders von der IHK präsentiert dort Ostbrandenburg. „Ich werde unter anderem den Stahlstandort Eisenhüttenstadt, die Solarfirmen aus Frankfurt (Oder), viele andere Firmen der Region und auch die Europa-Universität vorstellen.“
Auf der Handels- und Wirtschaftsmesse in Harbin stellen die Unternehmer und Manager aus Brandenburg unter anderem neue Möglichkeiten für den transkontinentalen Güterverkehr, Geoinformationssysteme sowie neue Technologien im Agrar- und Nahrungsgüterbereich sowie der Solarindustrie vor. Außerdem werden in Harbin junge chinesischen Unternehmen sowie die Universität und das Technologieinstitut besucht. In Harbin soll auch ein Agreement of Cooperation zwischen der Provinz Heilongjiang und dem Brandenburger Wirtschaftsministerium unterzeichnet werden. Zum Abschluss der Reise steht in Beijing die globale Wirtschaft im Mittelpunkt. Unter anderem wird mit chinesischen Partnern diskutiert, wie die Industrie- und Handelskammern sowie die Außenhandelskammer den Außenhandel unterstützen können.
Wilko Döll

