Nach der Unterzeichnung. Foto: W. Döll
Die Stadtwerke Frankfurt (Oder) verlängern ihren Sponsorvertrag mit dem Frankfurter Radsportclub FRC 90.
„Die Bürger und Unternehmen in Frankfurt sind unsere Kunden, wir leben von und mit ihnen, da wollen wir auch mit unserem sozialen Engagement in der Stadt zur guten Lebensqualität in Frankfurt beitragen“, sagt Irene Ambraßat, kaufmännische Geschäftsführerin der Stadtwerke Frankfurt (Oder), bei der Vertragsunterzeichnung. „Andere Energieunternehmen stecken ihr Geld in die Werbung, wir machen so auf uns aufmerksam“, ergänzt Unternehmenssprecher Roland Schmidt. Die Stadtwerke bleiben auch weiterhin der Hauptsponsor der Radsportler im FRC 90.„Ohne die Hilfe der Wirtschaft könnten Vereine wie wir ihre sozialen und leistungssportlichen Aufgaben überhaupt nicht erfüllen“, erklärt FRC-90-Schatzmeister Wilfried Schulz. Der FRC 90 hat sich besonders der Nachwuchsförderung verschrieben. Er will Radsporttalente entdeckten und sie bis zur Weltspitze führen. Bislang ist das gut gelungen. Seit 1990 gibt es den Verein in Frankfurt. „Bislang haben Sportler von uns rund 40 Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaft sowie Jugendweltmeisterschaften gewonnen“, erzählt Wilfried Schulz.
Spitzensport ohne wirtschaftliche Hilfe nicht möglich
103 Mitglieder gehören momentan dem Verein an. „Wir geben der Jugend eine Chance, holen sie von der Straße und bringen sie als Radsportler wieder auf die Straße zurück.“ Billig ist der Trainings- und Wettkampfbetrieb nicht. Rennmaschinen und Reisen zu den Wettkämpfen kosten viel Geld. „Ohne finanzielle Unterstützung durch die Wirtschaft könnten wir unsere Talente nicht in die Weltspitze führen“, betont der FRC-90-Schatzmeister. Als Dankeschön für die Hilfe steht der Name der Frankfurter Stadtwerke auf allen Trikots der FRC-90-Sportler. Über die Höhe der finanziellen Unterstützung reden beiden Seiten aber nicht in der Öffentlichkeit.
„Unser Aufsichtsrat hat schon 1998 eine kontinuierliche Unterstützung des Sports in Frankfurt beschlossen“, blickt Stadtwerkesprecher Roland Schmidt zurück. Die im Olympiastützpunkt vertretenen Leistungssportvereine, der Stadtsportbund und auch der Breiten- und Massensport wurden vom Unternehmen gefördert. „Rund eine Million Euro haben wir seit 1998 für den Sport in der Oderstadt zur Verfügung gestellt.“
Sportfest der Stadtwerke lockte 250 Leute an
Der Sport ist in den Frankfurter Stadtwerken ein Teil der Unternehmenskultur. Gefördert werden nicht nur die Vereine der Stadt, sondern auch die sportlichen Aktivitäten der eigenen Mitarbeiter. Betriebssportfeste finden regelmäßig schon seit 14 Jahren statt. Am ersten Märzwochenende ging es in der Frankfurter Oderlandhalle erneut heiß her. Fußball, Tischtennis, Kegeln, Schießen und andere Sportarten standen auf dem Programm. 250 Leute tummelten sich in der Halle. Mitarbeiter der Stadtwerke und von Partnerfirmen entspannten sich vom Arbeitsalltag. Nach der Unterzeichnung des Sponsorvertrages mit dem FRC 90 stiegen auch die kaufmännische Geschäftsführerin und der Unternehmenssprecher in das sportliche Geschehen ein. Irene Ambraßat versuchte sich beim Kegeln und Roland Schmidt jagte dem Fußball hinterher.
Sportfest der Stadtwerke Frankfurt (Oder) Foto: W. Döll
Wilko Döll

