Mario Werner. Foto: Deutsche Bank
Deutsche Bank verzeichnet 2006 gute Geschäftsentwicklung in Frankfurt (Oder) und Ostbrandenburg.
"Mit der Entwicklung hier vor Ort und in der Region sind wir sehr zufrieden", erklärt Mario Werner, Verantwortlicher der Deutschen Bank für Privat- und Geschäftskunden in Ostbrandenburg. Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen in der Region 5,4 Prozent neue Kunden gewinnen, insgesamt betreute die Bank 2006 damit 129.000 Privat- und Geschäftskunden in Ostbrandenburg, 21.000 davon allein in Frankfurt (Oder).Nach eigener Aussage ist die Deutsche Bank die erste Adresse für Selbständige und Freiberufler in der Region. So zählen im östlichen Brandenburg 12.850 Geschäftskunden zum Kundenkreis des Unternehmens. Im vergangenen Jahr begleitete die Bank 51 neue Existenzgründer und finanzierte ein Volumen von rund vier Millionen Euro im Neugeschäft mit Existenzgründern.
Geschäfts- und Kreditvolumen gesteigert
Das Geschäftsvolumen der Bank belief sich in der Marktregion auf 1,66 Milliarden Euro, 80 Millionen mehr als im Vorjahr. Allein in Frankfurt (Oder) betrug es 220 Millionen Euro. Das Anlagevolumen stieg auf 1,02 Milliarden Euro, wobei sowohl Sparanlagevolumen als auch betreutes Depotvolumen gewachsen sind.
Das Kreditvolumen lag im Jahr 2006 bei 624 Millionen Euro, im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 3,9 Prozent. Besonders Baufinanzierungen und Konsumentenkredite spielten für die Kunden eine große Rolle. "Der Anstieg des Kreditvolumens ist ein deutliches Zeichen für die Zuversicht unserer Kunden", ist sich Werner sicher.
Deutsche Bank fühlt sich mit Ostbrandenburg verbunden
Insgesamt beschäftigt die Deutsche Bank 130 Mitabeiter in Ostbrandenburg sowie zehn Auszubildende. Daneben sind außerdem 29 selbständige Finanzberater für das Unternehmen tätig. 2006 eröffnete die Bank drei neue Finanzberaterbüros in Templin, Beeskow und Bad Saarow. Auch in Zukunft seien weitere Finanzbüros in Ostbrandenburg geplant, so Werner.
"Für uns sind Frankfurt (Oder) und die Region Ostbrandenburg wichtige Standorte", macht Mario Werner von der Deutschen Bank deutlich. Deshalb wolle sich das Unternehmen auch weiterhin für die Region stark machen, fährt er fort.
Sandra Hölscher

