Ein breites Kreuz reicht nicht beim Schutz vor Wirtschaftsspionage. Deshalb findet am 15. April in Potsdam der Forum Wirtschaftsschutz statt. Foto: photolens/Fotolia
Verfassungsschutz lädt zum Thema Wirtschaftsspionage ein
Spionage hat nichts mit hochgeschlagenen Mantelkragen, Aktenkoffern und Miniaturkameras zu tun. Die Anzeichen für Wirtschaftsspionage sind heute weitaus verborgener. Jedoch die Folgen nicht weniger schädlich als vor 100 Jahren. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts betrieb der preußische Staat in England Spionage, um an das Know-how für den Bau einer eigenen Dampfmaschine zu gelangen.Auch Brandenburger Firmen werden heute von internationalen Nachrichtendiensten ausgespäht. Die innovativen Fähigkeiten seiner Menschen und Unternehmen haben es in den Focus der Spionage gerückt. Immerhin zwei Prozent der Unternehmen gaben im Kriminalitätsbarometer 2009 an, von Spionage betroffen gewesen zu sein, 11,3 Prozent von Hackerangriffen. Spionage bedroht Staaten und Wirtschaft.
Deshalb sind alle technologisch oder sonst innovativ ausgerichteten Unternehmen Brandenburgs ins „Forum Wirtschaftsschutz“ eingeladen. Das Forum dient dem Austausch von Informationen und Erfahrungen zwischen Verbänden, Unternehmen, Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen sowie dem Innenministerium. Die Fachtagung des Verfassungsschutzes unter dem Thema „Wirtschaftsspionage - Risiko für Ihr Unternehmen“ findet am Donnerstag, dem 15. April 2010, um 15 Uhr in der Industrie- und Handelskammer Potsdam in der Breiten Straße 2 a-c statt.
Die Fachtagung des Verfassungsschutzes „Forum Wirtschaftsschutz“ wird durch die Landesarbeitsgemeinschaft der Brandenburger IHKs und dem Arbeitskreis Unternehmenssicherheit Berlin-Brandenburg (AKUS) unterstützt.
Informationen und Anmeldungen:
Johannes Ginten
E-Mail: ginten@potsdam.ihk.de
IHK/N. Groß

