16.04.2010

Eine westfälisch-brandenburgische Kooperation in Sachen Umwelt

DSC_3235_online.JPG
IHK-Hauptgeschäftsführer G. Schülke überreicht die EMAS-Urkunde an die CEMEX-Geschäftsführer H.-D. Grudno und H. Weber im Beisein von Dr. F. Beck, Referatsleiter im Umweltministerium (von links).

Zementwerke Rüdersdorf und Beckum haben einen hohen Öko-Standard

„Sie betrachten Umweltschutz nicht mehr kleinteilig. Er hat Eingang in ihre Unternehmensstrategie gefunden“, lobt Gundolf Schülke. Der Hauptgeschäftsführer der IHK Ostbrandenburg konnte in Gegenwart des Vice President Cement Operations der CEMEX Deutschland AG Martin Kusk Langvad die Werke Rüdersdorf und Beckum mit dem Umweltzertifikat EMAS auszeichnen. Erstmals fand eine Verbundzertifizierung statt. In den nächsten drei Jahren dürfen die beiden Zementstandorte das exklusive EMAS-Logo für ihren betrieblichen Umweltschutz führen.

Erstmals Verbundzertifizierung

„Neu bei der diesmaligen Rezertifizierung war, dass wir inzwischen ein übergreifendes Umweltmanagementsystem für alle deutschen Zementwerke unseres Konzerns geschaffen haben und auf dieser Grundlage eine Verbundzertifizierung mit dem Werk Beckum stattfand“, freut sich Hans-Dieter Grudno, Geschäftsführer der CEMEX OstZement GmbH in Rüdersdorf. „Wir können demzufolge 2010 erstmals eine gemeinsame Umwelterklärung veröffentlichen.“

Zementwerk Rüdersdorf hat seit zehn Jahren das Öko-Audit

Das von der EU entwickelte „ECO-Management an Audit Scheme“ (EMAS) ist ein System für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsführung. Danach lassen sich Unternehmen freiwillig verpflichten, ihre Umweltleistung bewerten zu lassen und ständig zu verbessern. Der Standort Rüdersdorf ist seit 2000 und damit als erstes Zementwerk in Deutschland nach EMAS zertifiziert, Beckum seit 2007. Im Zuge der turnusmäßigen Rezertifizierung für 2010 hatte der TÜV Nord als unabhängiger, staatlich überwachter Gutachter die konsolidierte Umwelterklärung der beiden Betriebe überprüft. Einen Bericht zu den direkten und indirekten Umweltauswirkungen, zu Umweltleistungen und Umweltzielen zu erstellen, ist Voraussetzung für die EMAS-Zertifizierung. DSC_3247online.JPG
Der Blick vom 107 Meter hohen Wärmeaustauscherturm des Zementwerkes Rüdersdorf auf den Kalksteintagebau.  Fotos (2): N. Groß

alt IHK/N. Groß

Kommentare

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.
Um einen neuen Kommentar zu schreiben, können Sie sich als registrierter Benutzer hier einloggen.
Falls Sie noch keinen Login haben, können Sie sich hier registrieren.
Als nicht registrierter Benutzer können Sie hier auch anonym einen Kommentar verfassen