Beim Benefizkonzert für und mit dem Deutsch-Polnischen Jugendorchester kamen 800 Euro allein an Barspenden zusammen. Foto (2). N. Groß
15. Benefizkonzert mit dem Deutsch-Polnischen Jugendorchester und dem Bundespolizeiorchester Berlin
„Wir alle hier würden uns freuen, wenn sie die Darbietung nicht nur mit kräftigem Applaus, sondern auch mit reichlichen Spenden für das Deutsch-Polnische Jugendorchester honorieren würden“, sagte Gundolf Schülke zu Beginn des Konzerts. Der Hauptgeschäftsführer der IHK Ostbrandenburg eröffnete es gemeinsam mit Klaus Kandt, dem Präsidenten der Bundespolizeidirektion Berlin. Zum 15. Mal hatte die Industrie- und Handelskammer zum Benefizkonzert für das Deutsch-Polnische Jugendorchester mit dem Bundespolizeiorchester Berlin eingeladen.Unter Donner und Blitz
Den ersten Teil bestritten die Musiker der Musikschulen Frankfurt (Oder) und Zielona Gòra. Mit den Stücken „Unter Donner und Blitz“, der „Explosions-Polka“ und dem „Banditen-Galopp“ ging es recht temperamentvoll zu. Beim abschließenden Radetzky-Marsch klatschte das Publikum herzlich mit.
Nach der Pause legten die musizierenden Bundespolizisten los. Sie widmeten sich ganz den Werken der Familie Strauß. Das Publikum genoss unter anderem Stücke aus „Der Zigeunerbaron“, „Die Fledermaus“ und den Kaiser-Walzer. Nach zwei Zugaben forderte Gundolf Schülke am Konzertende die Gäste auf, beim nächsten Mal noch mehr Zuhörer zu begeistern: „Bringen sie ihre Verwandten, Omas, Tanten, Freunde mit - damit hier im nächsten Jahr alle Plätze besetzt sind.“
Spenden für Probenfahrten, Noten und Notenpulte
Mehr als 250 Gäste waren in die Frankfurter Konzerthalle gekommen. Im vergangenen Jahr konnte dem Deutsch-Polnischen Jugendorchester, das nunmehr seit 37 Jahren existiert, ein Reinerlös von 2.200 Euro übergeben werden. Das Ergebnis des diesjährigen Konzertes steht noch nicht fest. Jedoch wurden am Abend 800 Euro Barspenden eingesammelt. Die Spenden dieses Jahres werden für Probenfahrten und die Anschaffung von Noten und Notenpulte verwendet werden.
Dirigent Bartlomiej Stankowiak begrüßt in der Frankfurter Konzerthalle das Deutsch-Polnische Jugendorchester vor dem Programmbeginn.
IHK/N. Groß

