Gundolf Schülke, Hauptgeschäftsführer der IHK Ostbrandenburg. Foto: IHK Archiv
Kommentar zur Konjunkturentwicklung im Frühsommer 2010
Ein frischer Sommerwind weht über die Ostbrandenburger Unternehmen hinweg. Es ist noch kein Sturm des Aufschwungs, aber schon mehr als ein nur ein laues Lüftchen. Jede dritte Firma der Region schätzt ihre wirtschaftliche Lage inzwischen als gut ein. Das hat die traditionelle Umfrage der IHK-Ostbrandenburg zur Konjunkturentwicklung im Frühsommer 2010 ergeben. Die Auftragsbücher werden langsam wieder dicker. Besonders die Exportbetriebe sowie die Gebrauchs- und Investitionsgüterproduzenten profitieren davon und ziehen die anderen Branchen mit.Mehr Gäste in den Hotels
Besser als noch im vergangenen Jahr erwartet, sind auch die vielen touristischen Unternehmen der Region über den Winter gekommen. Viele Hoteliers registrierten steigende Gästezahlen, nicht wenige Gastronomen freuen sich über wachsende Erträge. Die Lage in der Tourismuswirtschaft hat sich stabilisiert und viele Betriebe blicken wieder optimistischer in die Zukunft. Jeder zweite Wirt plant für die nächsten Wochen Investitionen, jeder vierte Gastronom denkt über Personalerweiterungen nach.
Mit Sachverstand und Geschick
Die Ostbrandenburger Unternehmer haben in den vergangenen Monaten keineswegs über die Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise gejammert. Sie haben sich damit aber auch nicht einfach abgefunden, sondern ihre Firmen besonnen und mit viel Sachverstand und Geschick durch schwierige Zeiten geführt. Der Lohn für den harten Einsatz zeigt sich jetzt. Auftragslage und Stimmung werden besser und es gibt wieder mehr gute Nachrichten aus der Wirtschaft. Zum Beispiel erhält Frankfurt (Oder) eine weitere Solarfabrik mit hunderten von Arbeitsplätzen.
Ostbrandenburgs Unternehmen haben den frischen Sommerwind lange erwartet. Sie sind gut vorbereitet und wollen jetzt Schwung aufnehmen für die nächsten Monate.
Gundolf Schülke, Hauptgeschäftsführer der IHK Ostbrandenburg



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