Es geht um’s Sparen – einige Erkenntnisse nach dem Besuch der „enertec 2007“ in Leipzig.
Über das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) wird die Stromerzeugung mit erneuerbaren Energiequellen durch erhebliche Zuschüsse zu den normalen Vergütungssätzen gestützt. In wenigen Jahren wurden dadurch in Deutschland bereits Erfolge bei der Stromerzeugung über Bio-Gas, Solarstrom u.a. erzielt.Aber gegenwärtig werden in der Bundesrepublik fossile Brennstoffe nicht nur für die Stromerzeugung, sondern in größerer Menge für die Wärmegewinnung eingesetzt. Ein großer Teil der Wärmeversorger arbeitet mit Ergas und Heizdiesel, in den meisten Häusern ohne Fernwärmeanschluss befinden sich Gas- bzw. Ölheizungen. D. h.: Vor allem hier liegt ein großes Einsparpotenzial. Daraus ergeben sich folgende Schlussfolgerungen:
1. Die dezentralen Kraftwerke sollten als Blockheizkraftwerke ausgelegt werden, d. h.: Die Abwärme ist dann zu Heizzwecken zu nutzen.
2. Nachwachsende Rohstoffe sollten mehr zur Wärmeerzeugung eingesetzt werden (z. B. Holz).
3. Zur Stromerzeugung hat sich der Einsatz von Bio-Gas bewährt.
Zu einigen Technologien (Rapsöl, Palmöl, Sojaöl, Brennstoffzelle) liegen unterschiedliche Erfahrungen und unterschiedliche Aussagen vor, sie befinden sich noch in der Entwicklungsphase bzw. in der Erprobung.
Jochen Köhn

