28.10.2010

Wassermüller erhält Tourismuspreis

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Kai Rogozinski aus Gollmitz erhält von Vize-Landrätin Karina Dörk den mit 1.500 Euro dotierten „Uckermärkischen Tourismuspreis 2010“. Foto: U. Werner

„Uckermärkischer Tourismuspreis 2010“ für Kai Rogozinski aus Gollmitz

Mit einer Feierstunde wurde gestern im Rathaus von Angermünde (Uckermark) das 20-jährige Bestehen des Tourismusverbandes Uckermark e.V. begangen. Im Beisein von Anbietern touristischer Leistungen, Vertretern der uckermärkischen Tourismusvereine und Tourist-Informationen sowie zahlreichen ehemaligen Mitstreitern zog der stellvertretende Vorsitzende des Tourismusverbandes Uckermark, Uwe Schmidt, eine positive Bilanz.

Mit Liebe und Einsatz

Anlässlich der Feierstunde wurde nunmehr zum dritten Mal der „Tourismuspreis Uckermark“ verliehen.  Geehrt wurde Kai Rogozinski aus Gollmitz. Der Unternehmer hat in den vergangenen Jahren mit viel Liebe und persönlichem Einsatz die alte Wassermühle in Gollmitz denkmalgerecht saniert. Er schuf in dem alten Gemäuer auch Übernachtungsmöglichkeiten für Fahrradtouristen. Überreicht wurden die mit 1.500 Euro dotierte Auszeichnung sowie Plakette und Urkunde von Vize-Landrätin Karina Dörk (CDU).

Alte Mühle - erneuerbare Energie

Seit 1296 gibt es eine Wassermühle am Strom in Gollmitz. Das jetzige Gebäude wurde etwa ab dem Jahr 1724 errichtet. „Seit einiger Zeit bieten wir auch mehrere Ferienwohnungen an und sind als ‚bed & bike’ klassifiziert“, berichtete der Hausherr. Er führt selbst durch die Mühle und zeigt wie früher Mehl gemahlen wurde. Rogozinski beteiligt sich seit Jahren mit eigenen Angeboten am „Deutschen Mühlentag“. Mit den „Gollmitzer Mühlenkonzerten“ begründete er eine Veranstaltungsreihe, die von Jahr zu Jahr mehr Besucher anzieht. Das mächtige Mühlrad mit einem Durchmesser von sechs Metern dreht sich im Boitzenburger Strom und erzeugt umweltfreundlich Energie. Wassermuehle2online
Die liebevoll sanierte historische Wassermühle in Gollmitz. Das Mühlrad wird auch zur Erzeugung von umweltfreundlicher Energie genutzt. Foto: U. Werner

alt Uwe Werner

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