12.04.2007

Neuer Radwanderführer für die Uckermark

Titel Radwanderatlas

Der Weg von Stolpe an der Oder bis nach Lychen wird darin detailliert beschrieben.

Diese Strecke ist nur rund 90 Kilometer lang und könnte von geübten Radlern schon an einem Tag bewältigt werden. „Wir empfehlen trotzdem eine viertägige Tour, weil mit etwas mehr Zeit erst die Reize der phantastischen Landschaft der Uckermark entdeckt werden“, sagt Fred Pilarski. Der Inhaber des Buch- und Zeitschriftenverlages Kopfweide in Wulkow bei Frankfurt (Oder) hat gemeinsam mit dem in der Uckermark lebenden Journalisten Matthias Bruck den Radwanderführer zusammengestellt und im handlichen Lenkertaschenformat herausgegeben.

Die beiden Autoren haben im vergangenen Sommer die Strecken genau erkundet und beginnen ihre Tour im kleinen Dorf Stolpe. Sie führen den Radwanderer von dort nach Angermünde. Die weiteren Tagensfahrten gehen dann nach Parlow-Glambeck, Templin, Lychen und von dort zurück zum Ausgangspunkt. Jede Tagesbeschreibung ist mit vielen schönen Fotos versehen und enthält Infotexte mit den wichtigsten Angaben zu den regionalen Besonderheiten. Darin wird beispielsweise erklärt, wie der Radwanderer auf einem Gänserücken über das Untere Odertal fliegen kann oder wie er sich am Parsteinsee ganz hüllenlos von der Fahrradtour erholen kann.

Viele Infos zu regionalen Besonderheiten

Im Radwanderführer findet der Leser in jedem Tageskapitel auch die Anschriften, Telefonnummern und Internetadressen der wichtigsten touristischen Einrichtungen. Auch Angaben zu ausgewählten Gaststätten und Hotels fehlen nicht. Außerdem enthält der Radwanderführer auch detaillierte Karten zum jeweiligen Tageabschnitt und die Höhenprofile der Tour. „Viele Radler unterschätzen die Hügel der Uckermark, wir möchten sie deshalb vor Beginn der Fahrt mit den Höhenangaben auf schwierige Abschnitte vorbereiten“, erklärt Pilarski.  

Der Blick der Autoren richtet sich aber keineswegs nur auf den eigentlichen Radrundweg der Uckermark, von dem sie sich den bislang am besten ausgebauten südlichen Teil für ihren Radwanderführer ausgesucht haben. Matthias Bruck und Fred Pilarski empfehlen den Radlern auch Abstecher zu Orten und Naturschönheiten am Wegesrand. „Die Landschaftsbilder wechseln in kurzer Zeit. Nach der Flussaue folgen hügelige Felder und dann geht es durch kühle Wälder“, schwärmt der Verleger. Naturschutzzentren, geschichtsträchtige Orte und unterhaltsame Angebote gibt es viele entlang des Radwanderweges. Die Autoren locken die Radler beispielsweise in das Naturschutzzentrum Blumberger Mühle bei Angermünde, nach Joachimsthal, in das Glashüttendorf Annenwalde und auch in die Westernstand El Dorado nach Templin  

Buchhandel, Touristinformationen und Verlag bieten Radwanderführer an

Der optisch sehr gelungene Radwanderführer mit dem etwas sperrigen Titel „Der Uckermärkische Radrundweg. Südlicher Teil. In vier Etappen von der Oder bis nach Lychen – und zurück“ ist ab sofort im Buchhandel, den Touristinformationen der Uckermark und natürlich auch beim Verlag erhältlich. Er ist in einer ersten Auflage von 3.000 Stück erschienen. Für 6,50 Euro ist das gut 80 Seiten starke kleine Büchlein zu haben. Der Verlag Kopfweide wurde bei der Herausgabe des Wanderführers von der Tourismus Marketing Uckermark GmbH in Prenzlau unterstützt.
El Dorado Goldsucher
Goldsucher in der Westernstadt El Dorado.  Foto: W. Döll

alt Wilko Döll

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