03.06.2011

Erstmals mehr als 400 Millionen Euro Einlagen

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Jürgen Polzehl, Verwaltungsratsvorsitzender, Dietrich Klein, Vorstandsvorsitzender, und Jürgen Dybowski, Vorstandsmitglied, (v. l.) stellen die Bilanz 2010 vor. Foto: Stadtsparkasse Schwedt

Stadtsparkasse verzeichnet lebhaftes Einlagengeschäft im Geschäftsjahr 2010

Die Stadtsparkasse Schwedt verzeichnete 2010 einen weiteren Zuwachs von 11,5 Millionen Euro bei den Kundeneinlagen auf nunmehr 400,2 Millionen Euro. Die Zuwächse sind sowohl im Bereich der Spareinlagen als auch der Sichteinlagen seit Jahren festzustellen.

Im Wesentlichen haben die Kunden der Stadtsparkasse Schwedt ihre Mittel liquide angelegt. Man kann also zusammenfassend feststellen, dass die Kunden auf sichere Produkte – mit klarer Liquiditätspräferenz – gesetzt haben.

Junge Menschen denken an ihre Altersvorsorge

Das Geschäft mit der staatlich geförderten Altersvorsorge hat sich weiter erfreulich entwickelt. Nach der Verdoppelung im Vorjahr konnte eine weitere Steigerung um zehn Prozent auf über 400 Abschlüsse erreicht werden. Offensichtlich ist das wegen der demographischen Entwicklung in seiner Bedeutung gar nicht hoch genug einzuschätzende Thema der Altersvorsorge stärker in den Fokus der jungen Generation gerückt.

Knapp 18 Millionen Euro an Krediten für Unternehmer und Selbstständige

Im vergangenen Jahr wurden neue Kredite mit einem Volumen von rund 31 Millionen Euro zugesagt, davon an Unternehmen und Selbstständige zirka 17,7 Millionen Euro, Wohnungsbaukredite rund 7,8 Millionen Euro und zirka 5,1 Millionen Euro Konsumentenkredite. Im Vergleich zum Vorjahr sind diese Werte leicht rückläufig. Auch das gesamte Kreditvolumen war mit 176 Millionen Euro um 2 Millionen  Euro geringer als Ende 2009. Die Stadtsparkasse Schwedt hat ihren gesetzlichen „Öffentlichen Auftrag“, insbesondere im Kundenkreditgeschäft, gleichwohl wahrgenommen und jeden vertretbaren Kreditwunsch erfüllt.

Verhaltene Erwartungen für 2011

Die Geschäftserwartungen der Stadtsparkasse Schwedt für 2011 sind eher verhalten. Die sehr günstigen Rahmenbedingungen an den Aktien- und Kapitalmärkten und das für die Sparkasse günstige Verhältnis von sehr niedrigen kurzfristigen Zinsen und etwas höheren langfristigen Zinsen im Jahr 2010 werden sich 2011 etwas verschlechtern. Im Kundengeschäft erwartet die Sparkasse keine nennenswerten Zuwächse, weil der Bevölkerungsrückgang in Schwedt anhält. Die positive Konjunkturlage wird die Bonität der Kreditkunden weiter verbessern, nachdem schon das Krisenjahr 2009 nur vereinzelt Spuren in den Bilanzen der Kreditnehmer hinterlassen hat. Insgesamt wird sich auch 2011 das solide Geschäftsmodell einer kleinen bodenständigen Stadtsparkasse bewähren.

alt Stadtsparkasse Schwedt

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