Diesen "KarriereCheck" können Schüler der 10. Klasse für eine erfolgreiche Berufsorientierung bekommen.
Einmalig in Deutschland: „KarriereCheck“ zertifiziert eine gute Berufsorientierung
Dass der Fachkräftemangel zu einem Problem für Unternehmen wird und teilweise bereits ist, wissen die meisten. Deshalb muss das Interesse der Schüler an der Berufswelt schon frühzeitig geweckt werden.Dazu wurde in Ostbrandenburg eine deutschlandweit einmalige Kooperation eingegangen zwischen der IHK Ostbrandenburg, der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) Region Ostbrandenburg, den Agenturen für Arbeit Frankfurt (Oder) und Eberswalde sowie den Staatlichen Schulämtern Frankfurt (Oder) und Eberswalde. Schüler sollen eine umfassende Berufsorientierung bekommen. „Wir packen es hier an in Ostbrandenburg“, ist sich Jochem Freyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) sicher.
Neu: Der „KarriereCheck“
In der siebten Klasse können alle Schüler in Ostbrandenburg ihren Berufswahlpass (BWP) erhalten. Alles was zur beruflichen Orientierung beiträgt, sammeln die Schülerinnen und Schüler in dem Ordner. Dazu gehören zum Beispiel Nachweise über Betriebspraktika und Beratungsgespräche. Der BWP ist kostenfrei und wird finanziert von den Arbeitsagenturen und den Wirtschaftskammern. Zu Beginn der zehnten Klasse bekommen die Schüler für eine erfolgreiche Berufsorientierung den „KarriereCheck“. Er dokumentiert das Wissen eines Jugendlichen über die Berufswelt. Es sei wichtig, dass „der Jugendliche etwas hat, womit der Arbeitgeber auch umgehen kann“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Gundolf Schülke.
Von Beginn an sei es das Ziel gewesen, den Berufswahlpass und den „KarriereCheck“ systematisch und flächendeckend einzuführen. Das sei „mit großem Erfolg gelungen“, freut sich Gundolf Schülke. Egal welche Schule ein Jugendlicher besucht, alle können den BWP nutzen. „Es ist genauso wichtig denjenigen, der lernschwach ist mitzunehmen, wie auch den Abiturienten“, ist sich der IHK-Hauptgeschäftsführer sicher.
Für attraktive Arbeitsplätze sorgen
Um den Fachkräftebedarf zu decken, müssen alle an einem Strang ziehen: Auch die Schulen, Eltern und Unternehmen. So sei es die Aufgabe der Betriebe, attraktive Arbeitsplätze anzubieten: „Tu was, dann tut sich was“, weiß der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder), Jochem Freyer und blickt positiv in die Zukunft: „Wir schaffen eine Perspektive für jeden Jugendlichen in Ostbrandenburg.“
Vertreter der Wirtschaftskammern, Agenturen Für Arbeit und Staatlichen Schulämtern im Kammerbezirk Ostbrandenburg präsentieren den „KarriereCheck“. Foto: M. Sassenscheidt
M. Sassenscheidt

