28.06.2011

Landwirte nutzen das Erdgasnetz

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Der Wettbewerb auf dem Energiemarkt verschärft sich - sagt Dr. Ulrich Müller, Leiter der EWE Geschäftsregion Brandenburg/Rügen.

Neu: KundenCenter und Kundenbeirat

Der Energiedienstleister EWE ENERGIE AG weitet sein Engagement in der Geschäftsregion Brandenburg/Rügen aus: Mit der Eröffnung des ersten EWE KundenCenters wird im A10 Center Wildau eine moderne Erlebnis- und Informationsplattform geschaffen. Zudem gründet EWE ENERGIE Ende August in der Region einen Kundenbeirat, um dem Wunsch seiner Kunden nach mehr Information und Austausch nachzukommen. „Offen und transparent mit unseren Kunden zu kommunizieren und ihnen tiefere Einblicke in unternehmerische Entscheidungen zu ermöglichen, ist dabei eines unserer zentralen Anliegen“, erläutert Jörg Budde, Vorstand Beschaffung, Vertrieb und Speicher der EWE ENERGIE AG, auf der Jahrespressekonferenz in Strausberg.

165.000 Erdgaskunden zwischen Kap Arkona und Lieberose

In der Geschäftsregion Brandenburg/Rügen bietet EWE ENERGIE sowohl Verträge mit kurzer Laufzeit, als auch längerfristige Fixpreisverträge sowie komplette Wärmedienstleistungspakete oder Ökoprodukte an. „Wir beliefern trotz eines immer stärker werdenden Wettbewerbs im Energiemarkt heute rund 165.000 Erdgaskunden, 3.700 Wärmekunden und 14.000 Stromkunden in über 200 Gemeinden, von Kap Arkona bis Lieberose“, resümierte Dr. Ulrich Müller, Leiter der EWE Geschäftsregion Brandenburg/Rügen. Beim Ausbau der Infrastruktur ist im vergangenen Jahr der Solprozess der zweiten Kaverne des Speichers Rüdersdorf vorangebracht worden. Die zweite Kaverne wird voraussichtlich bis Ende des Jahres ausgesolt sein, die erste Befüllung mit Gas kann voraussichtlich im Frühjahr 2012 erfolgen.

Biomasse-Projekte: Partner der Landwirtschaft

EWE ENERGIE ist im Bereich Biomasse Partner der regionalen Landwirtschaft. In Brandenburg hat beispielsweise die Tochtergesellschaft EWE NETZ GmbH die Einspeise-Anlagen und die Anbindung ans Erdgasnetz für die Biogasanlagen Angermünde, Schwedt, Wriezen und Seelow errichtet.

Schwierige Situation an den Beschaffungsmärkten

Das abgelaufene Geschäftsjahr war bei EWE durch einen steigenden Umsatz und einen Verlust beim Konzernergebnis geprägt. Der Jahresumsatz stieg um 20,2 Prozent von 5,8 Milliarden auf 7 Milliarden Euro, wesentlich bedingt durch die erstmals ganzjährige Einbeziehung der swb AG in den Konzernabschluss. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern fiel dagegen auf 164,9 Millionen Euro (Vorjahr: 414 Millionen Euro). Dafür waren in erster Linie einmalige Sondereffekte verantwortlich, unter anderem eine Sonderzahlung an Erdgaskunden, eine schwierige Situation an den internationalen Beschaffungsmärkten für Erdgas sowie Abschreibungen auf Beteiligungen. Beim Konzernergebnis entstand ein Verlust von -50,7 Millionen Euro (Vorjahr: 199,4 Millionen Euro). Für das laufende Jahr rechnet EWE mit einem moderat steigenden Umsatz und einer positiven Ergebnisentwicklung für den Konzern.

alt EWE/NG

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