22.08.2011
Service: Fortsetzung garantiert!

Nachfolge (5511_IHK_Forum)
Nachfolger im Unternehmen müssen frühzeitig gesucht werden. Sie brauchen Zeit, um in die neuen Aufgaben hineinzuwachsen. Foto: fox/Foloia

Strategie der Unternehmensnachfolge und der unternehmerische Notfallkoffer

Für Unternehmer ist die Regelung der Unternehmensnachfolge wohl eine der schwierigsten aller Aufgaben überhaupt. Geht es doch darum den „eigenen Abgang“ zu organisieren. Dabei handelt es sich nicht nur um die langfriste Planung des Abschieds aus dem Berufsleben, sondern meist auch um den Abschied vom Lebenswerk - von all dem, was über die Jahre mit großem Engagement aufgebaut wurde. Angesichts dieser Dramatik ist das Thema nicht nur auf finanzielle und steuerliche Aspekte zu reduzieren und muss als langfristiger Prozess geplant werden. Experten gehen von mindestens drei und bis zu zehn Jahren aus.

Ausfall des Chefs führt zu erheblichen Schwierigkeiten

Der „Notfallkoffer“ als Instrument zur Krisenprävention und Nachfolgeplanung ist bereits bei der Betriebsgründung empfehlenswert. Geregelt sein sollten die Vertretungsvollmachten bei plötzlicher Krankheit bzw. Ausfall des Geschäftsinhabers. Besonders in kleineren Unternehmen führt der Ausfall des Chefs zu erheblichen Schwierigkeiten. Oft gibt es keine zweite Hierarchieebene.

Rechtzeitig für die Zukunft vorzusorgen lohnt sich auch in der Gegenwart. Eine vorausschauende Planung sorgt bei Beratern, Geldgebern und Geschäftspartnern für Vertrauen. Mit der gestiegenen Risikovorsorge der Banken wird eine solche Regelung umso wichtiger, denn bei einer Kreditaufnahme richteten sich die Konditionen erheblich danach, ob und inwieweit Nachfolgeregelungen getroffen sind.

Dazu führt die IHK Ostbrandenburg eine Informationsveranstaltung durch, die sich vor allem an Unternehmensinhaber und Geschäftsführer richtet. Die Veranstaltung „Fortsetzung garantiert“ findet statt am 1. November 2011 in der IHK Ostbrandenburg in Frankfurt (Oder), Puschkinstraße 12b.

alt IHK/NG

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