24.10.2011
Blickpunkt: Die Uckermark rollt durch Stettin

Straßenbahntaufe_StettinONLINE
Tauften Tram in Stettin: Prenzlaus Bürgermeister H. Sommer, der Stettiner Vize-Präsident K. Sofka, UM-Landrat D. Schulze und Schwedts Bürgermeister J. Polzehl (von links). Fotos (2): icu

Straßenbahn im ungewöhnlichen Design in der polnischen Hafenstadt eingeweiht

Ende Oktober wurde in Stettin (Szczecin) die Uckermark-Straßenbahn durch eine Sekt-Taufe eingeweiht. Den feierlichen Akt führten der Landrat der Uckermark, Dietmar Schulze, sowie die Bürgermeister von Schwedt/Oder und Prenzlau, Jürgen Polzehl und Hendrik Sommer im Beisein des Vize-Stadtpräsidenten Stettins Krzysztof Soska durch. Seit Juli 2011 wirbt die Straßenbahn mit ihrer außergewöhnlichen Beklebung in der polnischen Nachbarstadt für den brandenburgischen Landkreis.

„Mit der Uckermark-Straßenbahn möchten wir auf unsere Region aufmerksam machen und viele Interessierte ermuntern, sich vor Ort von der schönen Landschaft und dem großen Kulturangebot zu überzeugen. Die Uckermark besitzt vielfältige Potenziale, die vielen Menschen unbekannt sind. Wir hoffen, dass wir auf diese Weise mehr Besucher dafür begeistern können“, erklärt Landrat Dietmar Schulze.

Wirtschaftsraum wächst zusammen

Silvio Moritz, Geschäftsführer des Projekt-Initiators ICU Investor Center Uckermark GmbH, erhofft sich außerdem Fortschritte in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Er erklärt: „Die Bahn ist auch ein Symbol für die ökonomische Kooperation der Grenzregionen, für einen Wirtschaftsraum, der immer mehr zusammenwächst.“ Trotz vieler positiver Entwicklungen, gebe es immer noch Schwachstellen, die man gemeinsam beheben wolle. Ein Beispiel dafür sei die infrastrukturelle Vernetzung beider Regionen.

Kostbarkeiten der Uckermark

Auch die Stadt Stettin begrüßt die Initiative der Brandenburger. „Für uns ist die Uckermark-Straßenbahn ein Ausdruck guter Nachbarschaft. Wir freuen uns, dass unserer Stadt eine so große Bedeutung zugesprochen wurde. Ich war bereits in der Uckermark und kann einen Besuch nur weiterempfehlen“, bekräftigt Krzysztof Soska, Vize-Präsident der Stadt Stettin.

Einen ersten Vorgeschmack auf die Kostbarkeiten der Uckermark bot während der Taufe ein kleiner Imbiss aus verschiedenen regionalen Produkten. So machten waschechte „Uckermarken“ wie Uckerkaas, Haus Lichtenhain und Schlossgärtnerei Gerswalde sowie Produkte aus dem Q-Regio-Programm wie das Schorfheider Molkeschwein den Gästen und Verantwortlichen Appetit auf den Brandenburger Landkreis. Für die künstlerische Umrahmung des Termins sorgte die Schwedter Tanzgruppe Phönix.
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Wirbt in Settin für die Uckermark - eine Straßenbahn rollt durch die polnische Hafenstadt.

alt ICU

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