23.11.2011
Freizeit: Staub des Alltags von der Seele waschen

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Eine Skulptur aus dem Gesamtwerk "Affenzirkus" von Jörg Engelhardt. Fotos (6): M. Sassenscheidt

Sechste Kunstausstellung „Ostbrandenburger ART“

„Die Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“, mit diesen Worten von Pablo Picasso begrüßte Gundolf Schülke die Gäste der Vernissage. Der Hauptgeschäftsführer der IHK Ostbrandenburg würdigte besonders zwei Frauen: die Bildhauerin und Malerin Sabina Grzimek, die in diesem Jahr den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg für ihr Lebenswerk erhielt sowie die Bildhauerin, Malerin und Grafikerin Franziska Uhl. Sie bekam in diesem Jahr den Brandenburger Kunstpreis in der Kategorie Grafik.  

Exponate schmücken den Kalender

„Ostbrandenburger ART“ ist eine gemeinsam Ausstellung der IHK Ostbrandenburg und der Märkischen Oderzeitung. Werke von zwölf Brandenburger Künstlern und Künstlerinnen werden gezeigt. Ausgangspunkt ist der Brandenburger Kunstpreis, den die Märkische Oderzeitung initiiert. Zur Eröffnung wurde der gleichnamige Kalender vorgestellt. Das Februarblatt ziert Uhls Radierung „Akt 2“. Im Juni ist die Bronzeplastik „Doppelporträt 1974/1976“ von Sabina Grzimek zu sehen. Maecenas, Uhu und Tesa

Peter Philipps ging auf das Mäzenatentum ein. Der stellvertretende MOZ-Chefredakteur erinnerte an den römischen Dichter Horaz. Der widmete seinem Gönner Maecenas eine Ode. Daraus entwickelte sich der heute noch benutzte Begriff des Mäzenatentums. „Das haben sehr viel später erst wieder Uhu und Tesa geschafft“, meinte Peter Philipps. Sein kurzer Ausflug in die römische Geschichte war nicht ohne Hintersinn: „Beim Blick auf den gemeinsamen Kalender hoffe ich doch, dass wir auf diesem Weg gemeinsamen weitergehen werden.“ Gundolf Schülke ließ sich nicht zu einer Zusage hinreißen und meinte launig: „Wir haben hier morgen eine wichtige Veranstaltung – unsere Vollversammlung tagt. Dann wird der Haushaltsplan 2012 verabschiedet. Deshalb haben wir die Eröffnung auch auf den Abend zuvor verlegt: Die Unternehmer können morgen sehen, wofür wir ihr Geld ausgeben.“

Die Ausstellung „Ostbrandenburger Art 2012“ ist im Foyer des IHK-Bildungszentrums in der Puschkinstraße 12b in Frankfurt (Oder). Sie ist noch bis Mitte Januar zu sehen. Die Bilder sind zu verkaufen.
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Peter Philipps (l.), stellvertretender MOZ-Chefredakteur, Künstlerin Franziska Uhl und Gundolf Schülke, IHK-Hauptgeschäftsführer, stellen den Kunstkalender "Ostbrandenburger ART 2012" vor.

alt IHK/NG

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