28.12.2006
Service: Österreich: Wie deutsche Unternehmen ein günstiges Büro eröffnen

Handelskammer richtet Geschäftsrepräsentanzen ein.

Mit dem Modell der "Geschäftsrepräsentanz Österreich" löst die AHK gleich mehrere Probleme, die vor allem kleine und mittlere Unternehmen davon abhalten, ins Nachbarland zu expandieren. Denn häufig mangelt es nicht nur an personellen und finanziellen Ressourcen, sondern auch an Markt- und Landeskenntnissen.

Ein großer Vorteil der Einrichtung einer Geschäftsrepräsentanz bei der AHK ist deshalb der Zugriff auf speziell geschultes, mit dem österreichischen Markt vertrautes Personal der Kammer.

In welchem Umfang diese AHK-Mitarbeiter für Unternehmen tätig werden, entscheiden diese selbst: In der "Grundausstattung" gibt es die "Geschäftsrepräsentanz Österreich" als virtuelles Office mit Basisdienstleistungen wie der Bereitstellung einer Büroadresse bei der AHK, einer österreichischen Telefonnummer und E-Mail-Adresse, der Weiterleitung eingehender Korrespondenz sowie der Erstbeantwortung telefonischer Kundenanfragen.

Unternehmer können für ihr Büro in Österreich aber auch ein erweitertes Dienstleistungsangebot in Anspruch nehmen. Gezielte Marketingmaßnahmen und flächendeckende Vertriebsaktivitäten sind dabei ebenso möglich wie etwa die Betreuung in juristischen Fragen.

In jedem Fall bietet das Modell der AHK die Möglichkeit, mit einem überschaubaren Zeit- und vorher genau festgelegten Finanzaufwand auf dem österreichischen Markt Fuß zu fassen, ohne ein eigenes Büro mit eigenem Personal einrichten zu müssen.

alt DIHK/Thilo Kunze

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