Freizeit: Eiszeitland am Oderrand veranstaltet Tag des Geotops

Landschaft im Geopark
Die sanften Hügel der Uckermark wurden von der Eiszeit geformt. Foto: W. Döll

Am 16. September 2007 wird bundesweit der traditionelle Tag des Geotops ausgerichtet.

Dabei sollen einer breiten Öffentlichkeit schützenswerte geologische Naturdenkmale vorgestellt werden. Die Brandenburger Veranstaltung findet im Geopark „Eiszeitland am Oderrand“ in der Uckermark und im Barnim statt. Die Landschaft im Nordosten Brandenburgs ist einzigartig in Deutschland. „Sie wurde von der letzten Eiszeit vor etwa 15 000 Jahren modelliert“, sagt Karl-Heinz Backhaus, Projekteiter des Geoparks „Eiszeitland am Oderrand“. Grund- und Endmoräne sowie Sander und Urstromtal sind wie sonst nirgendwo in Deutschland auf engstem Raum erkennbar. „Diese Einzigartigkeit der Landschaft wird seit dem vergangenen Jahr im Geopark Eiszeitland den Besuchern unserer Region erklärt.“

Für den Tag des Geoparks am 16. September wird schon jetzt ein informatives Programm vorbereitet. So will das Brandenburger Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe in der historischen Dampfmühle Groß Ziethen Gäste über die Besonderheiten des Geoparks informieren. Außerdem werden Poster, geologische Karten und Geschiebe der nordeuropäischen Inlandvereisung ausgestellt. In einem Videofilm werden „Die Eiszeiten in Brandenburg“ erklärt. Am Tag des Geoparks soll den interessierten Besuchern außerdem Fachliteratur zum Kauf angeboten werden. Das Spektrum reicht dabei über Zeitschriften und Karten bis zu Exkursionsführern. Zu den Programmhöhepunkten des Tags des Geotops werden die Besichtung einer Kiesgrube in Althüttendorf sowie die Besuche von ehemaligen Steingrubenaufschlüssen in den Orten Sperlingsherberge und Ihlow gehören.

alt Wilko Döll

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